Specksteinfigur 'Die Mutter und ihre Kinder'  (c) El Puentefairliebt  (c) WLDachverbandSortenreiner Sidamo aus Äthiopien  (c) dwpBolga-Tanga-Korb aus feinem Gras  (c) El PuenteKakaobauer aus Juleskro mit reifen Kakaofrüchten  (c) GEPA

:: fairwundert ::

fair&regional

Milchpreis-Kampagne 07 (c) WLDie Probleme von Bauern hierzulande decken sich in Manchem mit denen, die Kleinbauern in Entwicklungsländern haben. Einheimische Bauern beklagen in einer Kampagne seit 2007 die zu niedrigen Milchpreise. Der Erlös aus dem Verkauf der Milch hat die Kosten für ihre Erzeugung nicht mehr gedeckt. Ebenso wendet der Kaffeekleinbauern in Mexiko, Kolumbien, Peru oder Tanzania mehr für Anbau und Pflege seiner Pflanzen auf als er dafür nach der Ernte erhält. Beides spielt sich auf sicherlich unterschiedlichem Niveau ab. Aber in beiden Fällen sind Existenzen gefährdet.

Der Kauf von regionalen Erzeugnissen ist deshalb genauso wichtig und genauso richtig wie die Förderung des Bio-Anbaus und die Unterstützung des Fairen Handels. Alle drei Dinge sind Merkmale eines nachhaltigen Konsums.

Vor dem Hintergrund der Diskussion um den Klimawandel stellt sich vielleicht die Frage, ob es nicht besser ist, lokal und saisonal erzeugte Produkte den fair gehandelten vorzuziehen. Wir meinen, dass sich beides „auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Lebensstil (ergänzt). Der Faire Handel konzentriert sich auf Produzenten im Süden und tropische Erzeugnisse, so dass die lokale Alternative bei vielen Produkten entfällt. Gibt es sie, wie im Falle von Honig oder Wein, kann das lokale Produkt in der Tat die erste Wahl sein. Wenn jedoch zusätzlich importiert werden soll und muss“ – was bei Honig wiederum der Fall ist –, „sind fair gehandelte Produkte konventionellen vorzuziehen.“ (Begleitheft des Weltladen-Dachverbands zum Weltladentag 2008 „Fairer Handel schafft gutes Klima“, S. 28)

Bei der Einkaufsentscheidung zu Gunsten regionaler Produkte geht es nicht allein um

Weitere Argumente sind unter anderem


Ein Produkt, das „fair“ und „regional“ ideal in sich vereint, ist der Apfel-Mango-Saft, ein Getränk aus heimischen Äpfeln und Mangopüree von den Philippinen. Auf unsere Anregung hin wird der Saft seit 2002 von der Fischerbacher Firma Wolf-Fruchtsäfte hergestellt.

In unserem Weltladen in Schiltach haben wir unter dem Motto "global-FAIR-regional" neben dem Angebot an fair gehandelten Produkten einen zweiten Schwerpunkt auf die Vermarktung regional erzeugter Produkte gelegt. In Kooperation mit landwirtschaftlichen Unternehmen der Region bieten wir dort u.a. Wurst, Speck, Fisch, Honig, Spirituosen, Kräuterprodukte und Eier an.
 
Links zum Thema:
Erzeugerzusammenschluss Echt Schwarzwald e.V.
Mitten im Schwarzwald
Obsthof Wolf, Fischerbach
Schornhof, Halbmeil
Brot für die Welt (Klicken Sie in der Wissens-Box das Thema „Konsum“ an.)
Lexikon der Nachhaltigkeit
Magazin für Alltag, Region und nachhaltiges Leben

Wolfach, Vorstadtstr. 45
Öffnungszeiten
Mo, Di 14:30 - 18:00
Mi 09:00 - 12:00
Do, Fr 09:00 - 12:00 und
14:30 - 18:00
Sa 09:00 - 12:30

Haslach, Engelstr. 18
Öffnungszeiten
Mo bis Sa 09:00 - 12:30
Mo, Di, Do, Fr 14:30 - 18:00
Jeden 2. Samstag auf dem Wochenmarkt

Schiltach, Hauptstr. 5
Öffnungszeiten
Mi 9:00 - 12:30
Do 8:00 - 12:30 und
14:30 - 18:00
Fr 9:00 - 12:30 und
14:30 - 18:00
Sa 9:00 - 12:30

Wir freuen uns auf Sie.
Sie wollen sich ehrenamtlich engagieren? Der Weltladen bietet dazu gerne Gelegenheit.

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